Einkaufen auf den Kapverden – No stress just looking

Überall auf der Welt gibt es diese Souvenirshops mit Produkten „Made in China“. So auch auf den Kapverden. Oft wird man von den Verkäufern in anderen Ländern der Welt bedrängt zumindest den Laden zu betreten oder wenigstens freundlich auf Ware zu schauen, welche nicht einmalig ist, sondern Massenware aus China und an jeder Ecke zu finden ist. Was die Ware angeht sind die Kapverden kaum anders. Was hier anders ist, ist die Kultur der Verkäufer: „No stress“ ist die Devise und was das bedeutet, steht hier im Artikel.

No Stress

Auch die Kapverdianer sind auf den Verkauf von Souveniers angewiesen. Das bedeutet aber nicht, dass man hier aufdringlich ist. Im Gegenteil. Die Devise lautet „No Stress – just looking„. Egal, in welches Geschäft man geht, man wird freundlich darauf aufmerksam gemacht. Das Motto dahinter: „Ich lasse Dich in Ruhe, über kaufen, handeln und verlaufen sprechen wir später.“

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Touristen werden freundlich abgefangen

Natürlich gibt es den ein oder anderen, der genau weiß, wann man wo stehen sollte, um einen Touristen abzufangen. Beispielsweise werden auf Boa Vista Transfers nach Sal Rei vom Hotel Royal Hozions* angeboten. Die Zeiten sind bekannt und dann stehen die Händler am großen Platz Largo Santa Isabel und sprechen die Touristen an. Ansprechen, nicht reinziehen oder gar irgendwelchen Nippes in der Hand ins Gesicht halten.

Wir wurden an zwei Tagen vom gleichen Händler angesprochen. Als wir am zweiten Tag ihm sagten, dass wir ihn und sein Geschäft kennen, war es ihm sehr unangenehm. Dieses unaufdringliche Verhalten spiegelt auch die Freundlichkeit dieser Menschen wieder.

Beratung im Geschäft

Wie bereits erwähnt, versuchen die Händler nicht, jemanden in ein aufdringliches Verkaufsgespräch zu verwickeln. Auch nicht im Geschäft. Erst, wenn das Interesse da ist, steht der Händler bzw. der Verkäufer neben einem. Es wird das Produkt erläutert und dann wird verhandelt. Alles in einem freundlichen Ton ohne viel Gestik und ohne laut zu werden.

Mit dem Handeln nicht übertreiben

Es ist in jedem Fall Wert, in einem Geschäft vorbei zu schauen und sich die Waren anzugucken. Vielleicht auch zu kaufen. Und wer gern handelt, sollte immer eines vor dem Auge haben. Für einen Euro bekommt man 110 Escudo. Wenn man um 10 Escudo handelt, so sprechen wir von 10 Eurocent. Also 0,10 Euro. Es macht wenig Sinn, einen langen Handel um 100 oder 200 Escudo zu betreiben und man dann in der nächsten Kneipe ohne mit der Wimper zu zucken über diesen Betrag gar nicht nachdenkt und sich ein Bier kauft.

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